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freundeskreis öffentliche krankenhäuser

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 Die Auseinandersetzung um die Rechtsform der städtischen Krankenhäuser ist, seit Jahren schon, ein zähes Ringen. Mich erinnern die Argumentationslinien stark an die Straßenbahn- Diskussionen in der ersten Hälfte der 90iger Jahre, als die Ökonomiegläubigen die Abschaffung der „Aussenäste“ durchsetzen wollten. Nur unser zäher Widerstand, am Ende durch ein Bürgerbegehren untersetzt, konnte das verhindern. Heute ist das Straßenbahnnetz inklusive neuer(!) Aussenäste ein wesentlicher Standortfaktor und aus Dresden nicht mehr wegzudenken.

Für die Umwandlung der Krankenhäuser Dresden-Neustadt und Dresden-Friedrichstadt in Kapitalgesellschaften gibt es genau wie damals keine ökonomisch belastbaren Argumente, sondern nur Glaubenssätze. Sofort, wenn man nach der Umsetzung der beschworenen Synergien oder Spareffekte fragt, wird abgewiegelt: alles, was wirkliche Kostensenkungen betrifft wird nicht stattfinden (Tarifänderungen beispielsweise). Das, was übrig bleibt, könnte allerdings in der jetzigen Rechtsform problemlos umgesetzt werden.

Widerstand ist jedenfalls nötig, und wer sich beteiligen möchte, kann sich auf der Seite „Freundeskreis öffentlicher Krankenhäuser“ registrieren.

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