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bausch auf, bausch auf

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Ich weiss tatsächlich nicht, wo die Grenze guter journalistischer Arbeit verläuft, hinter der sich nur noch vom Hörensagen zusammengekritzelter Text befindet. Natürlich darf nichts falsch sein. Da ist schon der Justitiar oder die Justitiarin des Hauses davor.

Aber ich ahne diese Grenze. Und deshalb will ich an einem Beispiel zeigen, wo sie im heute veröffentlichten Beitrag von Frau Mallek-Klein überschritten wurde und was das auslöst.

Vorgeschichte: Frau Mallek-Klein hatte mich um Auskünfte gebeten, die ich ihr dann auch gab, allerdings nicht direkt an Sie sondern in Form eines Artikels auf meiner Webseite.

Ich glaube, Sie hat sich ein wenig darüber geärgert. Deswegen hat Sie in ihrem heutigen Artikel (Sächsische Zeitung, diverse Regionalausgaben, 04. 08. 2022) nur wenig Bezug auf meine Aussagen genommen.

Anmerkung: Ich hätte gern, wie im vorigen Beitrag, einen kompletten pdf-Ausdruck des Artikels hier veröffentlich. Wenn man diesen aber auf der Webseite der Sächsischen Zeitung erstellt fehlen einige wichtige Passagen.

Einen Bezug zu meinen Antworten enthält der Artikel aber doch, und zwar folgenden:

Der Roten Baum e.V. wirbt auf seiner Webseite für die Fahrten, die unter anderem nach Moritzburg, Usedom oder Rügen führen. Er ist auch Empfänger der zum großen Teil geförderten Teilnehmerbeiträge der Kinder, aber kein Veranstalter, wie der Geschäftsführer des Dresdner Jugendvereines betont. Tilo Kießling verweist auf die JugendLeben Dresden UG. Das wiederum verwundert den Verein Karl-May-Dorf, der seinen Vertrag ganz eindeutig mit dem Roten Baum eV geschlossen hat.

Was für eine Ansammlung an schlecht recherchierten Falschaussagen! Zuerst einmal bin ich nicht Geschäftsführer des Jugendvereines „Roter Baum“ e. V. Man könnte das hier auf meiner Webseite (unter „Berufliches“) lesen, zur Not beim Registergericht, wo auch immer. Oder man könnte einfach nachfragen. Zum Zweiten ist der Jugendverein „Roter Baum“ eV nicht Empfänger von Teilnahmebeiträgen. Und auch kein Empfänger von Förderungen für Teilnahmebeiträge. Das hätten alle Ämter bestätigen können, die unsere Ferienlager durch die Förderung von Teilnahmebeiträgen unterstützen. Die wiederum sind sehr leicht auf unseren Webseiten zu erkennen. Die Einnahmen aus Teilnahmebeiträgen fallen vollständig der JugendLeben Dresden UG zu.

Am unprofessionellsten aber ist die unveränderte und offensichtlich auch ungeprüfte Aussage des „Vereins Karl-May-Dorf“, dieser hätte seinen Vertrag „eindeutig mit dem Roten Baum eV geschlossen“. Hier ist der Vertrag, bei dem ich nur die jeweiligen Eurosummen und einen Geburtstag überdeckt habe:

Einerseits sind diese Details natürlich alle von geringer Bedeutung, in der Regel ärgere ich mich auch nicht wenn Projekte in unserem Haus falsch zugeordnet werden oder meine Funktionsbeschreibung nicht stimmt. Andererseits versucht Frau Mallek-Klein hier, wiederum, uns falsche Aussagen zu unterstellen und damit an unserer Seriosität zu sägen. Genau das bewirkt die Art ihrer Berichterstattung nämlich: Ich oder der Rote Baum eV wollen sich vor der Verantwortung drücken und zeigen auf Dritte.

Deswegen, und auch weil ich an diesem Beispiel zeigen kann wie dünn gestrickt auch viele ihrer anderen Behauptungen in den inzwischen drei Artikeln sind habe ich mir die Mühe gemacht diesen Beitrag hier zu veröffentlichen.

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